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Polens Süden


Polen ist ein interessantes Ziel für eine Reise mit dem Wohnmobil, denn wer Bergland liebt, der fährt in die unberührte Natur in Polens Süden.

Dadurch, dass es in Polen keinen Euro sondern Zloty gibt, sind die Preise meist recht günstig. Besonders in Restaurants bekommt man zu einem relativ niedrigen Preis eine umfangreiche und leckere Mahlzeit. Aber auch das Einkaufen in Supermärkten ist vergleichsweise günstig. Die Lebensmittel kosten nur rund zwei Drittel des Preises in Deutschland.

Es gibt in Polen ein relativ dichtes Netz an Campingplätzen. Die Plätze sind oft sehr einfach gehalten, liegen dafür aber in schöner Natur.

 

Wir konzentrieren uns bei der Reise auf den noch weitgehend unbekannten Süden:

  

 01 Unsere Reise beginnt nördlich Görlitz. Hier treffen   wir uns auf einem Camping außerhalb der Stadt. Viele von uns waren bei einer der letzten Touren schon in   Görlitz. Wer die Stadt noch nicht kennt, für den lohnt es sich einen Tag vorher anzureisen.

 

02 Wir erkunden Niederschlesien. Auf unserer Etappe sehen wir die Trutzburg Tschocha, verschiede   Marktplätze und lernen das Wesen der Friedenskirchen kennen: Außen unscheinbar aber innen gewaltig herausgeputzt.

  

 03 An diesem Tage unternehmen wir eine Bustour zu den Sehenswürdigkeiten Niederschlesiens: Wir sehen Schloss Wojanow, eine der schönsten Stabkirchen des   Landes in Wang und erleben neben berauschender Flora auch eine beindruckende Anomalie der Natur nahe Karpacz.

 

04 Heute ist wieder ein Fahrtag. Am Wegesrand sehen wir Kloster Grüssau, Holzhäuser und die Perle Schlesiens: Schloss Fürstenstein. Ferner eine weitere Friedenskirche. Das Riesengebirge hält etliche Überraschungen für uns bereit.

 

05 Durchs Hirschberger Tal zu einem Projekt aus der Nazi-Zeit – Projekt Riese. An den Prachtbauten der Vergangenheit in Glatz sehen wir, dass Polen einst zum großen Teil reichen Leuten gehörte.

 

06 Die Etappe führt am Ufer der Neiße entlang zu festungsartigen Orten wie Schloss Moschen und protzigen Kirchenbauten, zum Wallfahrtsort Annaberg und zuletzt sogar unter die Erde.

 

07 Wir verlassen das einstige Kohlerevier und fahren eine kurze Strecke zu einer Sommerfrische in den   Bergen. Am Wegesrand Schloss Pless. Mit der Seilbahn können wir einen Gipfel erklimmen.

 

 08 Jetzt sind wir im Einzugsgebiet der Tatra. Die            Berge werden höher und die Wiesen saftiger. Wir halten in einem Dörfchen inne, in dem die Häuser aus Holz gebaut sind, eins sogar nur aus einem Stamm. In Zakopane sind die Dächer oft aus Blech.

 

09 Nun wird es alpin. Wer Lust hat, kommt mit uns auf einen fast 2.000er, lässt sich den Oscypek schmecken oder geht zum Shoppen in den Ort.

 

110 Heute erkunden wir die Umgebung von Zakopane.

 

11 Jetzt wird es wild, zumindest die Umgebung. Ein erfahrener Gorale erzählt uns heute von den Sagen seines Volkes. Seine spannenden Geschichten nehmen uns mit auf eine Reise in seine alte Heimat.

 

  12 Ruhetag an einem schönen Stausee.

 

13 Der heutige Tag hat es in sich. Am Rande der   Karpaten entlang fahren wir in den Osten, in das Sibirien Polens. Für die ausgiebige Fahrt entschädigt   weite Landschaft und unser kleiner Camping. Unterwegs bietet sich ein Umweg zu zwei schönen Holzkirchen an.

 

14 Am nächsten Morgen reizt zunächst das schöne Freilichtmuseum in Sanok. Ein ganzes Dorf steht unter Denkmalschutz. Am Wege auch die älteste Holzkirche Europas.

 

15 Nicht genug, dass Tarnow etliche Sehenswürdigkeiten bietet, heute fahren wir aufs Land und bestaunen die bemalten Häuser der Bäuerinnen von Zalipie.

 

16 Heute gehen wir unter die Erde. Ein einmaliges   Schauspiel tief in Mutter Erde wird zu einem Erlebnis    

  besonderer Art. In einem Salzbergwerk sehen wir nicht    nur eine Sporthalle, hier ist auch eine große Kathedrale.

 

17 Wir besuchen die alte Industriestadt Krakau. Hier gehen wir zunächst in die Höhe, haben aber auch die Möglichkeit in den Untergrund zu gehen. Der Standort  hat so viel zu bieten, da bleiben wir gleich drei Nächte.

 

18 Sicher haben wir von Krakau noch nicht alles gesehen, darum hängen wir einen Tag zur freien Verfügung an.

 

19 An diesem Tage schlagen wir zunächst ein düsteres Kapitel deutscher Geschichte auf. Wir besuchen gemeinsam die Gedenkstätte Auschwitz im ehemaligen Konzentrationslager. Unser Übernachtungsplatz verspricht Ruhe und Erholung.

 

20 Nun wird es ganz fromm. Wir besuchen den wichtigsten Wallfahrtsort der Katholiken in Polen, Czestochowa. Unsere Zelte schlagen wir in der Nähe von Oppeln auf.

 

21 Heute besuchen wir die alte Handelsmetropole Breslau. Ihre Lage an viel benutzten Handelswegen hat die Stadt schon früh reich gemacht.

 

22 Hier ist Kultur zuhause und der Glaube wird in   riesigen Kapellen zelebriert. Viele Studenten sorgen für ein lebendiges Stadtbild. Wir werden überwältigt von der Menge an Eindrücken. Wir haben einen schönen Stadtrundgang ausgesucht. Direkt am Camping ist die Straßenbahn. Somit ist es nicht schwer, ins Zentrum zu kommen. Es gibt noch so viel zu sehen!

 

23 Wir relaxen oder bummeln durch die herrliche Altstadt, shoppen oder gehen Kaffee trinken.

 

24 An der heutigen Strecke liegen eine Friedenskirche und das Kloster Leubus. Also Gelegenheit, noch einmal innezuhalten. Wer Bunzlauer Geschirr liebt, sollte dort im Outlet vorbei schauen.

 

  Die Speicher sind voll. Mit vielen Eindrücken von diesem   wundervollen Land kehren wir heute zum Ausgangspunkt bei Rothenburg zurück.

 

25 Heute fahren wir individuell nachhause.


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Portugal

 Portugal war einst ein riesiges Kolonialreich, das im Laufe des 17. Jh. verfiel. Seine Monarchie wurde 1910 durch einen Militäraufstand gestürzt.

Nach dem Sturz der Monarchie war das Land 40 Jahre lang eine Diktatur, die 1974 gestürzt wurde.

Damals war Portugal eines der ärmsten Länder Europas.

Erst mit der Einführung des €uros kam ein wirtschaftlicher Aufschwung, den die Wirtschaftskriese 2008 gewaltig dämpfte.

Der Name Portugal leitet sich von der Stadt Porto ab, was Hafen bedeutet.


 

01 Treffpunkt in Ondres an der Grenze zu Spanien.

 

02 Weiterfahrt an der Küste Spaniens entlang nach

Laredo.

 

03 Über Santander nach Cudillero.

 

04 Nach Santiago de Compostela. Besichtigung der Wallfahrts-Kathedrale.

 

05 Weiterfahrt nach Portugal zum Camping in Darque.

 

06 Ruhetag oder Besuch des hübschen Städtchens Viana do Castelo.

 

07 Tour ins Landesinnere über Braves, Ponte de Lima zu einem schönen Platz im Grünen.

 

08 Besuch der alten Kornspeicher im Norden und Übernachtung in Braga.

 

09 Stadtbesichtigung Braga und Bom Jesu do Monte. Fahrt mit der Standseilbahn.

 

10 Von Braga über Barcelos an die Küste zu den alten Windmühlen. Wir schlafen in Porto.

 

11 Mit dem Bus nach Porto. Der Hop-on zeigt uns die Stadt. Am Nachmittag widmen wir uns dem Portwein.

 

12 Heute ruhen wir uns aus.

 

13 An der Küste entlang über Aveiro nach Coimbra.

 

14 Besichtigung der Universitätsstadt Coimbra. Am Abend eine Überraschung.

 

15 Heute fahren wir wieder ins Hinterland durch den Parque Natural da Serra da Estrela.

 

16 Wir folgen dem Flüsschen Zezere

 

17 Nach dem Äquadukt und einer alten Festung steht heute ein berühmter Wallfahrtsort auf dem Programm. Unser Ziel für heute ist wieder die Küste.

 

18 Unser Übernachtungsort hat eine lange Tradition im Fischfang und im Trocknen von Fisch. So ist Irland ein großer Abnehmer vom Stockfisch. Auf dem Markt tragen die Frauen bis zu 7 Röcke übereinander.

 

19 Wir bleiben der Küste treu. Burgen und Paläste säumen unseren heutigen Weg. In dieser Gegend sind die blauen Kacheln, die Azelejos, sehr häufig anzutreffen. Sie schmücken Kirchen und Stadttore. 

Wir nähern uns der Landeshauptstadt.

 

20 Per Bus geht es in die große Stadt. Ob Jeronimuskloster, Seefahrerdenkmal, Ausflugsboote oder Torre de Bélem, Lissabon ist eine Reise wert.

Wir versuchen, einen Platz in der begehrten Straßenbahn-Linie 28 zu bekommen.

 

21 Faulenzen oder noch einmal in die Stadt, das ist heute die Frage. Wir sammeln Kräfte für die Weiterfahrt.

 

22 Unser heutiges Ziel liegt schon fast an der Algarve. Unterwegs lockt ein sehenswertes Ziel, die kleine Hafenstadt Sines. Überall im Land treffen wir heute

noch auf „Singende Mühlen“.

 

23 Solche Mühlen besuchen wir an der Küste und am rauhen Cabo de Sao Vicente lassen wir uns den Wind um die Nasen wehen. Unser Nachtplatz liegt in der Nähe von Lagos.

 

24 Porta Pont da Badeira, so heißt das Festungstor in Lagos. Hier gibt es viel zu sehen. Ein zwischen den Felsen verstecktes Café lockt seine Besucher mit einer tollen Aussicht. Jetzt sind wir an der berühmten Algarve angekommen.

 

25 Die Küste ist hier unten sehr felsig. Es gibt eine Menge kleiner Parkplätze, von wo aus wir ans Wasser gelangen. Ob wir hier schon baden können?

 

26 Wir bleiben hier 2 Nächte, so dass heute ein Ausflug oder Baden angesagt sind. 

Die Landschaft lädt förmlich dazu ein.

 

27 Im Hinterland gibt es eine Menge zu entdecken. Hier wachsen die berühmten Korkeichen deren Produkte in die ganze Welt exportiert werden.

Wohl nach dem großen Leuchtturm benannt, oder umgekehrt, Faro sollte bei keinem Portugalbesuch fehlen.

 

28 Heute ist Ruhetag. Wir ruhen uns für die Heimfahrt aus. Unser Camping liegt in Meeresnähe, so ist für Kurzweil gesorgt.

Die offizielle Portugalreise ist nun zu Ende. Bei einem Abendessen sagen wir Lebewohl oder bleiben zusammen.

 

29 Die nächste Etappe führt uns nach Sevilla. Noch am Nachmittag können wir die Stadt mit ihren Parks und Palästen besichtigen.

 

30 Weiter nach Cordoba. Sehenswert das interreligiöse Bauwerk Mezquita. Als Moschee begonnen und von den Christen umgebaut, zeigt das Gebäude die

unterschiedlichsten Baustile des Abend- und des Morgenlandes.

 

31 Weiter nach Granada.

 

32 Für die Alhambra brauchen wir schon 

den ganzen Tag.

 

33 Von Granada führt der Heimweg über Toledo, eine der ältesten Städte Spaniens. Die Stadt beherbergt in ihren Mauern eine Vielzahl an Kirchen und ein großes Kloster.

 

34 Don Quijote kämpfte hier in der La Mancha seinen Kampf mit den Windmühlen.

 

35 Die heutige Etappe ist etwas länger, wir wollen heim.

 

36 An der Küste Spaniens entlang, ins Ebro-Delta, genießen wir noch ein wenig das Mittelmeer und…

 

37 …landen in Lloret de Mar zu einem Badeaufenthalt.

 

38 Mittelmeer und Sonne, was wollen wir mehr? Auch die Umgebung ist schön.

 

39 Wir bleiben an der Küste und fahren nach Frankreich. Hier besichtigen wir am Nachmittag die gewaltige Festung in Carcassonne.

 

40 Unsere Wege trennen sich. Jeder fährt individuell weiter.


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Mit den Freunden von HaMa-Reisen in die

Goldene Stadt Prag & nach Plzen

der Stadt des Pilsener Bieres.

 

 Anfahrt nach Plzen, Begrüßungsessen am Platz.

 

Bolevák Lake s.r.o. Autocamp Ostende49 46 38N 13 23 25E

01 Stadtbesichtigung mit Führer. Da Plzen in diesem Jahr Europas Kulturhauptstadt ist, gibt es viel zu sehen. Mittagessen. Am Nachmittag besichtigen wir die Brauerei Pilsener Urquell.

 

02 Weiterfahrt nach Prag. 

Treffpunkt an der Celetna 5. 

Intercamp KOTVA Branik50 01 57N 14 24 15E


Von hier mit der Straßenbahn zur Prager Burg. Hier bildet das imposante frühbarocke Tor den Durchgang vom ersten zum zweiten Burghof.

Der malerische Hradschin-Platz entstand im 14. Jahrhundert, in dem der Hradschin als Untertanenstadt gegründet wurde. Heute ist der Hradschin ein Stadtviertel Prags. Anfangs bauten reiche Bürger hier ihre Häuser in Verbindung mit der nahen Prager Burg. Später baute auch der Adel auf dem Platz seine Palais und Häuser.

 

03 Spaziergang durch das Goldene Gässchen mit Franz Kafka Haus. Führung durch den Königsgarten und die Burghöfe. Besuch des Veitsdomes. Er ist der größte und wichtigste Sakralbau Prags, geistliches Symbol des tschechischen Staates. Der Veitsdom steht an einer Stelle, die früher Sitz des Bistums und später des Erzbistums war. Im Chor befindet sich der Bischofsthron, die Kathedra, daher der Begriff Kathedrale.

 

04 Weiter durch den Weinberg der Burg. Am Palais Waldstein vorbei, dessen Areal einer der schönsten Prager Gärten ist, (Er wurde auf Wunsch des Heerführers Wallenstein als Bestandteil seines Kleinseitner Sitzes angelegt), steigen wir über die Schlosssteige hinab zur Moldau. 18:00 Uhr Abendessen

 

05 Celetna 5, Treffpunkt zur Altstadtführung: Wir beginnen bei der Karls-Universität und dem Ständetheater. Weiter zum Wenzelsplatz, dem Altstädter Ring, dem Judenviertel und der KarlsbrückeMittagessen in einer kleinen Gasse, der Kozna. Hier ist es auch am Abend sehr urig. Nachmittag zur freien Verfügung.

 

06 Ruhetag

 

07 Vormittag zur freien Verfügung. Nachmittag Treffpunkt an der Karlsbrücke. Am Ende der Brücke schauen wir einer Bäckerin zu, die die bekannten Baumstriezel backt. Fahrt mit der Standseilbahn zum Petrin, dem Hausberg Prags. Hier genießen wir bei einem Picknick die herrliche Aussicht auf Prag.

 

08 Hier oben steht der kleine Eiffelturm, der eine herrliche Aussicht bietet. Runter bummeln wir durch die Welsche Gasse mit den Häusern der italienischen Bruderschaft. Wir kommen am Palais Lobkowitz vorbei, in dem die Deutsche Botschaft untergebracht ist. Hier sprach Genscher zu den ca. 4 Tausend Menschen, die ihre Ausreise aus der DDR erzwingen wollten. Abendessen in einem Spezialitätenlokal 

für Böhmische Knödel.

 

09 Vormittag zur freien Verfügung. Nachmittags kleiner Bummel zu einem der berühmtesten Bierlokale Prags zum Abendessen. Danach Besuch der Laterna Magika in der Neustadt.

 

10 Individuelle Abreise


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Balkanrundfahrt mit Schwerpunkt 

Rumänien und Bulgarien

 

Rumänien

Obwohl es zu den traditionsreichen Kulturlandschaften unseres Kontinents zählt und überwältigende Naturschönheiten zu bieten hat, ist Rumänien für viele noch ziemlich unbekannt. In Siebenbürgen sehen wir die beeindruckende Hinterlassenschaft einer im Untergang begriffenen, mehr als 850-jährigen, deutschen Zivilisation. Wir besuchen die schönsten und wichtigsten Kirchenburgen der Siebenbürger Sachsen sowie deren alte Städte Kronstadt, Schäßburg und Hermannstadt. Die berühmten Moldauklöster wurden im 15. und 16. Jahrhundert innen wie außen über und über mit leuchtenden Fresken bemalt, die den Eindruck erwecken, als wären sie gerade aufgetragen worden. Drittes Glanzlicht der Reise ist das Donaudelta, Europas größtes Feuchtgebiet und Lebensraum von fast 300 Vogelarten. Wir werden dieses grandiose Delta mit einem Boot erkunden.

 

Der Name Romania war im Latein der Spätantike eine verbreitete Kurzbezeichnung für das Römische Reich. Rumänien besteht aus den Landesteilen Walachei, Moldau und Siebenbürgen (auch: Transsilvanien) sowie Teilen des Banat, der Bukowina und der Dobrudscha. Die Farben der Flagge stellen die Vereinigung von Moldau (rot), Walachei (blau) und Siebenbürgen (gelb) dar.

 

Bulgarien

Auch ein Land, das für viele noch ein unbekannter weißer Fleck in Europa ist. Eine Reise ins Land an der Schwarzmeer Küste überrascht jeden, der das erste mal nach Bulgarien reist. Bulgarien ist weitaus mehr als ein billiges Urlaubsland am Goldstrand mit Party.

Eine wundervolle Landschaft, gastfreundliche Menschen und eine reiche Kultur an der Grenze zwischen Europa und dem Orient. Vom köstlichen Essen und Wein ganz zu schweigen.

Auch wenn Bulgarien als Reiseziel für Badeurlauber gilt, wollen wir das Landesinnere Bulgariens besuchen, denn hier liegen die wahren Schätze. Die Natur mit ihrer grandiosen Bergwelt, Weinbaugebiete, historische Altstädte oder vom Sozialismus gezeichnete Städte. Bulgarien ist facettenreich.

Die bulgarische Hauptstadt zählt zu den ältesten Städten Europas und befindet sich seit Ende des Kommunismus immer noch im Wandel. Der Zeitpunkt für einen Besuch in Sofia könnte nicht besser sein. Diese Stadt ist spannend.

Da ist dieser besondere Charme. Auf den ersten Blick diese Ostblock-Romantik, zerfallende Plattenbauten, sozialistische Denkmäler und moderne Gebäude.

 

Das Territorium Bulgariens besteht zu zwei Dritteln aus den Tiefebenen, die durch die Flüsse Donau und Mariza mit ihren zahlreichen Nebenflüssen gebildet werden. Dazu wird es durch zwei große Gebirgsketten markiert: das Balkangebirge (bulg. Стара Планина/Stara plania = Altes Gebirge) und die Rodopen.

 

1. Tag Veverská Bítýska

Wir reisen individuell durch Tschechien an. An der vratka entlang führt ein schöner Trampelpfad vom Bauernhof  ins Dorf. Hier werden wir die Teilnehmer mit einem schönen Essen begrüßen.

 

2. Tag Liptivsky Trnovec 335 km

Wir überqueren die Grenze zur Slowakei. Am Westrand der Tatra übernachten wir an einem schönen See. Hier ist die Tatra noch nicht so überlaufen wie in den hohen Bergen.

 

3. Tag Tatranská Lomnika 75 km

Durch die Tatra führt die Route zu einer besonderen Attraktion: Von Tatranská Lomnica führen zwei Seilbahnen auf die Lomnicky stit (Lomnitzer Spitze). Hier ist nicht nur im Winter etwas los. Die Region ist bestens erschlossen.

 

4.Tag Hajdúszoboszló 296 km

Von der Hohen Tatra geht es heute ins flache Land zum Kur-Eldorado in Hajduszoboszlo. Wir streifen die Puszta und nehmen Ungarns Landschaften wahr. Die Strecke ist heftig, also geht es früh los.

 

5. Tag Hajdúszoboszló

Heute genießen wir die Annehmlichkeiten eines großen Thermalbades, dem Mekka der Reisemobilisten in Ungarn. Die weitläufige Anlage lädt zu

ausgedehnten Spaziergängen ein.

 

6. Tag Sapanta 200 km

Auf der Strecke liegt der lustige Friedhof in Sapanta (Cimitirul Vesel ) Der Volkskünstler StanIon Patras hat einst angefangen, die hölzernen Grabkreuze zu bemalen und auf viele Kreuze satirische Aufschriften zu schreiben.

 

7. Tag Sapanta Busfahrt 127 km

Rundfahrt zu den Maramures-Holzkirchen. Die Kirchen stammen aus verschiedenen Epochen. Wegen eines Verbotes, orthodoxe Kirchen aus Stein zu errichten, wurden die Kirchengebäude aus Holz gebaut.

 

8. Tag Fundu Moldovei 211 km

Die Umgebung ist ein Eldorado für den Spaziergänger. Ob wir in der direkten Umgebung  oder im weiteren Umkreis spazieren, überall herrliche Natur, tolle Aussichten, plätschernde Bäche und unberührte Landschaften.

 

9. Tag Fundu Moldovei 174 km

Unser Camping liegt in der Region Bukowina, die bekannt ist für die weltberühmten moldauischen Klöster. Sie sind drinnen und draußen ganz mit Fresken bemalt. Diese Klöster sind vor etwa 500 Jahren gebaut worden.

 

10. Tag Piatra Neamt 216 km

Heute werden wir noch einmal Klöster satt erleben. An unserer Strecke reihen sich noch reichlich Klöster von Format auf. Wir fahren durch unberührte Natur und genießen die Landschaft.

 

11. Tag Piatra Neamt

Der heutige Name Piatra Neamt heißt übersetzt „Deutscher Fels“. Mit dem Bus fahren wir ins Zentrum. Hier drängen sich die sehenswerten Bauten um den Freiheitsplatz, der von der kommunistischen Sanierung verschont blieb.

 

12. Tag Sighisoara 210 km

Die heutige Etappe ist nicht spektakulär, führt jedoch durch die kleine Bergstadt Bicaz und an einem schönen Ausflugsziel, dem Roten See vorbei. Die Stimmung am See lässt erahnen, warum er auch Mördersee genannt wird.

 

13. Tag Sighisoara

Hier erwartet uns das schönste mittelalterliche Stadtbild des Landes. Ebenso sehen wie das Geburtshaus des späteren walachischen Fürsten Vlad Dracul, der als "Graf Dracula" in die Geschichte der Gruselliteratur einging.

 

14. Tag Cluj-Napoca 182 km

Heute haben wir nach der ältesten Kirche auch noch Flora zu bieten. Targu Mures liegt am Schnittpunkt alter Handelsrouten und ist schon seit Jahrhunderten Marktplatz. Hier gibt es auch einen Botanischen Garten.

 

15. Tag Cluj-Napoca

Besichtigung der Altstadt von Klausenburg mit der orthodoxen Kathedrale, der Oper, der Universität, dem Matthias Corvin Geburtshaus und der Sankt-Michael-Kirche, die nach deutsch-gotischem Vorbild gebaut wurde.

 

16. Tag Sibiu 213 km

Zunächst fahren wir auf bekannter Strecke zurück. Unterwegs lädt eine Wehrkirche, die Kirchenburg von Wurmloch, zur Besichtigung ein. Bei Sibiu ein Glasikonenmuseum und unterwegs ein Freilichtmuseum.

 

17. Tag Sibiu

Beim Stadtrundgang in Hermannstadt erleben wir eine Altstadt, die deutscher nicht sein kann: Wir sehen den Großen Ring mit ehrwürdigen Bürgerhäusern, das Bischofspalais, der katholischen Kirche und das Rathaus.

 

18. Tag Bran 273 km

Nun wird es spektakulär: Auf der Transfagarasan Pass-Straße, mit 2030 m Höhe, einer der gewaltigsten Pässe des Landes, überqueren wir die längste und höchste Bergkette der Karpaten.

 

19. Tag Bran

Wir sind zu Gast bei Dracula. Dann fahren wir nach Kronstadt und besichtigen den Markt mit seinen sehenswerten Bauten und die "Schwarze Kirche", ein imposanter gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert.

 

20. Tag Bukarest 262 km

An diesem Tag sehen wir die prachtvolle Sommerresidenz der Familie Hohenzollern-Sigmaringen. An unser Strecke liegt auch Targoviste, die einstige Hauptstadt der Walachei. Hier wurden Nicolae und Elena Ceausescu hingerichtet.

 

21. Tag Bukarest

Ob hop on hop off, Stadtbus oder eigener Bus: Heute ist die Hauptstadt des Landes dran. Unzählige Paläste und Prachtstraßen im „Tor zum Orient“ wollen erkundet werden. Der Puls der Stadt schlägt um den Piata Revolutiei.

 

 22. Tag Bukarest

Die vielen Namen, die Bukarest in der Vergangenheit trug, zeugen von häufiger Fremdherrschaft. Heute laden im alten Teil der Stadt immer mehr Szenelokale und Geschäfte zum Verweilen und zum Shopping ein.

 

23. Tag Tulcea 303 km

Aus der Hauptstadt in die Natur: Im Donau-Delta erforschen wir die Flora und Fauna. Eine kleine Fähre bringt uns auf eine Insel im Delta. Dadurch, dass das Delta jährlich 50 Mio. Tonnen Schlamm ablagert, wächst Rumänien ständig.

 

24. Tag Tulcea

Es geht an Bord eines Bootes, das uns einen Teil des UNESCO Weltkulturerbes, das Donaudelta, zeigt. Wir tauchen ein in ein Labyrinth aus Wasserläufen, Seen und Urwäldern. Hier leben Störche, Reiher und andere Vögel.

 

25. Tag Constanta 198 km

Aus dem Delta ans Meer. Wir fahren an der Schwarzmeerküste entlang. Sicherlich lohnen Abstecher in die Badeorte. Histria, eine alte Handelsstadt der Griechen, hat nicht mehr viel zu bieten. Dafür lohnt sich Constanta.

 

26. Tag Constanta

Badetag! Wir haben nur 10 Minuten zum Strand, der hier besonders schön ist. Da lohnt es sich, Vitamin D zu tanken. Wer nach Constanta möchte, muss etwas Geduld mitbringen. Die Busse fahren hier nicht so regelmäßig.

 

27. Tag Kamcija 155 km

Wir folgen der Küste nach Süden. Unterwegs ein herrschaftliches Haus, „alte Bäume“ und ein neues Land – wir kommen nach Bulgarien.  Die Hafenstadt Varna vermittelt den Eindruck einer aufstrebenden Handelsmetropole.

 

28. Tag Kamcija

Sonne, Sand und Meer, was brauchen wir mehr?

An der Mündung des Goljama Kamčija legen Ausflugsboote ab, die Besucher in die Wälder des Biosphärenreservates fahren.

 

29. Tag Sozopol 127 km

Wir folgen der Küste durch Burgas und an den Stränden entlang. Burgas ist nichts weiter als eine Handelsmetro-pole. Sehenswürdigkeiten hat es kaum zu bieten. Dafür hat Sozopol eine hübsche Altstadt.

 

30. Tag Sozopol

Die Altstadt ist mit dem Festland durch einen Damm verbunden. Sie wurde einst als erste griechische Siedlung an der Westküste des Schwarzen Meeres gegründet. Wir erleben die Altstadt mit Holzhäusern und Kopfsteinpflaster.

 

31. Tag Sozopol

Genießen wir den letzten Tag am Schwarzen Meer. Beine hoch legen, Sonne tanken. Alternativ können wir auf dem Fluss Ropodamo eine Fahrt durch einen Korridor smaragdgrüner, Lianen umrankter Bäume unternehmen.

 

32. Tag Veliko Tarnovo 260 km

Wir verlassen das Schwarze Meer und begeben uns ins Inland. Die Etappe führt zum schönsten Dorf Bulgariens mit gut erhaltenen Wiedergeburtshäusern und über einen Pass. Wir landen auf dem Lande. Der Camping hat einen Pool.

 

33. Tag Veliko Tarnovo

Die Stadt hat ihren Reiz durch die schöne Lage zwischen den Hügeln. Hoch über der Stadt die Reste der Zaren-festung. In der Altstadt verwinkelte Gassen und alte Holzhäuser. Am Abend machen wir für einen Stadtbummel.

 

34. Tag Batak 321 km Rundfahrt

Heute erleben wir ein grandioses Panorama von einem hohen Pass. Drum geht es früh los. Unterwegs noch ein Kloster oder ein Freilichtmuseum mitnehmen, aber dann zum Camping am See. Die Etappe verspricht Adrenalin pur.

 

35. Tag Batak 215 km Rundfahrt

Schroffe Felsen, enge Täler und durch die Einsamkeit des südlichen Zentral-Bulgariens. Eine versteckt gelegene Tropfsteinhöhle und am Ende ein schöner See. Dieses Route verspricht schönste Streckenabschnitte.

 

36. Tag Batak

Wir ruhen uns aus oder unternehmen Wanderungen in der Natur. Der Umfang des Sees beträgt rund 30 km. In Batak in Geschichte stöbern (Massaker von Batak) und zurück ans Wasser.

 

37. Tag Rila Kloster 185 km

Versteckt in einem Tal, eines der schönsten Klöster in Bulgarien. Unterweg zum Tanzbären-Reservat und zu Pyramiden. Bankso, ein Wintersportort, am Fuße einer gewaltigen Felswand, hat hübsche alte Häuser.

 

38. Tag Rila Kloster

Umgeben von Wald und hohen Bergen haben wir die Nacht in der Einsamkeit verbracht. Wir unternehmen eine Wanderung zu einem Höhepunkt unserer Reise:  Zum bekanntesten und spirituell wichtigsten Kloster Bulgariens.

 

39. Tag Sofia 134 km

Die heutige Etappe ist nicht so lang, wir sind schon bald am nächsten Schlafplatz.  Wir übernachten in der Nähe von Sofia. Unterwegs lockt noch eine der ältesten Städte des Landes mit breiten Boulevards und zahlreichen Geschäften.

 

40. Tag Sofia

Heute führt uns Radostina. Sofia macht einen aufstrebenden Eindruck. Der Lebensstandard ist gemessen am Landesdurchschnitt relativ hoch. Cafés im Schatten hoher Bäume laden zum Verweilen ein.

 

41. Tag Belogradcik 157 km

Auf zum nächsten Schlafplatz. Wir entsorgen und füllen die Tanks auf. Wahlweise fahren wir direkt oder mit Abstecher zu einem kleinen Kloster. Es ist ein bekannter Wallfahrtsort. Seinem Abt werden heilkräftige Gaben nachgesagt.

 

42. Tag Belogradcik

Wer Lust hat, der fährt mit uns nach Belogradcik zur Festung Kaleto. Am späten Nachmittag bestaunen wir die blutroten Felsen und genießen den weiten Blick in die Berge Serbiens.

 

43. Tag Mehadia 268 km

Heute folgen wir dem Lauf der Donau. Die Strecke schlängelt sich dahin. Wir kommen nur langsam voran. Wir sollten unser bulgarisches Geld ausgegeben haben, denn schon bald sind wir wieder in Rumänien.

 

44. Tag Mehadia

Mit einem Rundfahrt-Schiff lassen wir uns zum „Eisernen Tor“ schippern. Es ist einer der imposantesten Flussdurchbrüche Europas. Die Donau zwängt sich durch die steilen Felswände der rumänischen und serbischen Karpaten.

 

45. Tag Timisoara 290 km

Wir bleiben der Donau noch ein ganzes Stück treu. Schließlich wollen wir das Knie aus der Nähe sehen. Durchs Banat mit seinen Heide- und Heckenschwaben, erreichen wir Timisoara.

 

46. Tag Timisoara

Am Morgen beginnen wir die Stadtbesichtigung. Timisoara steht für Revolution. 1989 ging von hier die Revolution gegen Ceausescu aus. Die ganze Stadt war im Streik. Timisoara  wurde die erste freie Gemeinde Rumäniens.

 

47. Tag Tiszakécske 250 km

Von Rumänien nach Ungarn. Wer nicht bummelt, kann sich nördlich Szeged noch ein herrliches Freilichtmusum anschauen. Er kann ja seine müden Knochen im Thermalbad kurieren, es liegt direkt am Platz von Anita.

 

48. Tag Tiszakécske

Die schöne Reise geht zu Ende, da heißt es Abschied nehmen. Wir fahren auf individuellen Routen nach Hause. Die vorgeschlagene Route führt zum Autobahnkreuz Deggendorf und verspricht mautfreies Fahren.


Die Donau begleitet uns auf dieser Tour:

2. längster Fluss Europas, 2840 km lang, Wasserfläche ca. 817.000 km², entspringt im Schwarzwald und mündet ins Schwarze Meer.

Sie durchquert 10 Länder: Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Moldawien und Ukraine und 4 Hauptstädte: Wien, Bratislava, Budapest, Belgrad.